money money money

einige menschen, so auch ich, haben ja manchmal das problem, mit money money money nicht gerade gesegnet zu sein. glücklicherweise habe ich aber aus der esoterikküche ein paar gute tipps erhalten, die dem abhelfen sollen. und weil ich so ein schnuckel bin (bild siehe unten), gebe ich diese tipps gleich weiter.

1. ein grüner moosachat in der brieftasche wird mit seinen energetischen kräften dafür sorgen, dass stets ein wenig geld in selbiger enthalten ist.
2. geldscheine immer zusammengeklappt ausgeben, dabei soll sich die bildseite (vorderseite) innen befinden.
3. den geldbeutel mit ein wenig zimt und minze bekrümeln, das zieht das geld an.
4. vor dem einkaufen die hände ebenfalls mit zimt und minze bestäuben, aus demselben grunde.
5. einen geldschein auf den tisch legen und imaginieren, wie er zu einem bäumchen wächst, gedeiht und immer größer wird. auf dem bäumchen wachsen neue geldscheine, so wird auch das eigene geld wachsen.

drei-elemente-lehre

vor ein paar tagen war ich mit meiner tante und einer ihrer freundinnen im haus der steine, einem geschäft für heilsteine und anderen esoterikerbedarf. integriert in den verkaufsraum ist ein kleines cafe. ein aushang an der wand informiert dort über diverse steine, die beim abnehmen hilfreich sein sollen. unter anderem ist das der apatit, der zu wortspielen wie »apatit, nicht appetit« herausfordert. manche dieser steine erzielen die größten erfolge, wenn man sie in sein trinkwasser legt, andere aber muss man direkt am körper tragen. am besten in einer halskette (natürlich erhältlich im haus der steine für 30 euro). da die freundin meiner tante noch leise zweifel hegt, nimmt uns der inhaber mit auf einen phantastischen ausflug durch den gemüsegarten der esoterischen lehre. an einem salatkopf reisen wir ab: was braucht ein salat zum wachsen? – richtig, sonne, wasser und mineralien. das sind auch die drei urelemente, etwas anderes gibt es nicht. alle organischen verbindungen bestehen aus sonne, wasser und mineralien. auch tiere und menschen, denn die ernähren sich ja von pflanzen, die sich ernähren von sonne, wasser und mineralien! wir bestehen also aus steinen und essen steine. der nächste schritt führt uns vom gemüsegarten ins gartenhäuschen: dieses gartenhäuschen wurde im lauf der jahre immer wieder umgebaut. dadurch aber haben sich fehler eingeschlichen, so wurde zum beispiel die dachrinne entfernt. es fällt zwar auf, dass etwas nicht stimmt, aber niemand erkennt, wo der fehler liegt. um das herauszufinden bräuchte man den urbauplan, auf dem verzeichnet ist, wie das häuschen ursprünglich aussah. und genauso ist das mit dem menschlichen körper. wir haben den urbauplan verloren, der unserem organismus seine abläufe erklärt. also müssen wir ihn wiederfinden. und wo sonst sollten wir, die wir doch aus stein bestehen, diesen urbauplan finden, wenn nicht in einem stein?

schwarzer onyx

meine esoterische tante wird sich einen schwarzen onyx anschaffen. der hat nämlich die fähigkeit, das böse fernzuhalten und dagegen abzuschirmen. es wird von vorteil sein, wenn sie einen guten und mächtigen schutzstein besitzt, der sie vor den orangefarbenen gestalten, die nachts an ihrem bett sitzen, bewahrt. [wer sich intensiver mit esoterikergesprächen über heil- und schutzsteine auseinandersetzen will, der findet hier eine gute Adresse: http://www.esoterikforum.at/forum/archive/index.php/t-85.html]
abends habe ich mich bei einer open-air-vorführung von yellow submarine entspannt, um den tag wenigstens in den letzten stunden noch mit etwas mehr realität auszustatten. die veranstaltung hat mir sehr gefallen, auch wenn mir mein radler mit etwas zu wenig limonade serviert wurde, so daß ich es mit einem orangengetränk auffüllen musste, um ein optimales geschmackserlebnis zu erzielen. glücklicherweise hatte ich eine kleine flasche qoo dabei, die mir hierbei gute dienste tat. sicherlich haben die fähigkeiten meiner tante ein wenig auf mich abgefärbt, denn warum sonst hätte ich an diesem nachmittag ausgerechnet solch ein seltsames getränk kaufen sollen, zumal es das erste mal war, daß ich das tat. oh du schicksalhafte fügung!