won’t you lend your lungs to me? or at least your bronchi?

der jüngling hat bekanntlich achtzehnhundertwas¹ verröchelt, und auch ich bin derzeit aber sowas von indisponiert. liege in den letzten zügen auf der couch darnieder und werde dabei nur von gelegentlichem hustengeschüttelten aufbäumen meines geschwächten rumpfes unterbrochen; eine überaus strapaziöse anstrengung, welche ich trotz oder gerade wegen aller unpässlichkeit dazu nutze, zähgelben schleim en masse auszuwerfen, wobei ich geräusche von mir gebe, als wäre ich damit beschäftigt, ein besonders prächtiges gewölle heraufwürgen (später werde ich für mein philosophisches hauptwerk »how is it like to be an owl?« berühmt werden. das kann ich als erzähler zum jetzigen zeitpunkt zwar unmöglich wissen, aber ich wollte diesen witz unbedingt im eintrag haben). an einer baldigen genesung interessiert schmeiße ich mir am laufenden band abhustfördernde kapseln und isländisches moos in pastillenform mit einer rasenden inbrunst ein, die man eigentlich nur von denjenigen personen kennt, die eher andere kapseln und pastillenförmige dinge in sich einwerfen. ich bin zu einer heilmittelslotmachine geworden. meine postmodernen freunde werden sich freuen.

¹ 1815, glaube ich.

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