prekariat und pfoten

die analyse der länge meiner finger hat gerade ergeben, dass ich ein mädchen mit östrogenspiegel bin und nicht so gut kochen kann. letzteres liegt an der gestaltung meiner daumen, ersteres ist dadurch begründet, dass mein zeigefinger ein bis zwei milimeter länger ist als mein ringfinger. aufgrund dieser schicksalhaften fügung war ich heute in der straßenbahn sogar fähig, die tätowierung eines mitreisenden zu entziffern. »i love jakkline« stand auf seinem oberarm, und dass jacqueline die ganze fahrt über an seinem oberarm dranhing wie eine mistel, scheint mir ein ausdruck von inniger liebe zu sein, die sogar sprachgrenzen zu überwinden weiß. oder von masochismus, so sicher bin ich mir da noch nicht. ebenfalls unsicher bin ich darüber, wie ich eine aussage bewerten möchte, die gerade während der volksbildungssendung auf ihr könnt euch denken welchem sender getätigt wurde. »das ist jetzt mein letztes wort! mir stehts im moment alles nach oben!«, sagte da ein mann. vielleicht wollte er uns damit auch etwas über seinen hormonspiegel mitteilen?

3 Gedanken zu „prekariat und pfoten

  1. hab ich auch mal gehört, ja. würde das stimmen, wäre ich linkerhands ein heti. aber das mögen andere beurteilen.

  2. … und alle die jemals einer KreisSäge den Ring- und/oder Mittelfinger geopfert haben sind dann die Kaderschmiede für androgyne Eunuchen ?
    oder wie ? … indifferent, schwer definierbar und deshalb auch als KastrationsOpfer (in Eigenleistung) relativ prekär, was ihre Pfoten angeht !

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