abgeschmackte wettermetaphorik

schwüle sommerhitze deutet sexuelle spannung an. ein wind zieht auf und trägt einen konflikt mit sich, der sich zu einem sturm auswächst. falls wir uns am meer befinden, schlagen die wellen bedenklich hoch. ein platzregen kühlt das mütchen. jetzt bin ich klatschnass und emotional frustriert, deswegen wird mir kalt. zum glück folgt auf regen wieder sonnenschein, zarte frühlingsblüten illustrieren eine aufkeimende neue liebe. ganz plakativ wird einem nun warm ums herz. diesmal geht es glatt, denn unsere erste begegnung fand auf einer grünen wiese statt. wir altern gemeinsam. natürlich im herbst, wenn die blätter fallen.

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