die braut haut ins auge

unterlag als kind einmal einem verstörenden missverständnis. und zwar spielte ich beim essen auf eine recht wilde art mit dem besteck herum, worauf mich ein der tischgesellschaft zugehöriger herr darauf hinwies, diese sache könne ins auge gehen. dachte eine weile darüber nach, ich hätte mir tatsächlich mit der gabel ins auge gestochen und es würde jetzt auslaufen. fand das ordentlich erschreckend und fragte zögerlich, wie man sich denn im falle eines falles zu verhalten habe. das beste sei es, erklärte mir mein tischherr, man nähme eine kartoffel oder ein stück brot und tunke es ein, die flüssigkeit aufzusaugen. war einen kurzen moment äußert schockiert und angeekelt, bis ich bemerkte, dass die tischgesellschaft sich gar nicht mehr über mein ungebührliches verhalten am mittagstische, sondern über die nahezu unermessliche menge an wohl übrigbleibender soße unterhielt.

8 Gedanken zu „die braut haut ins auge

  1. aber du weißt doch, wie das bei den meisten menschen ist, wenn sie »ich« sagen.

  2. das liegt an der uhrzeit. tagsüber hell, nachts dunkel, ganz wie in echt. toll, was?

  3. Der Wahnsinn! Unglaublich fenstersparend und ökonomisch.

  4. weil momentan nichts passiert. ich könnte diese ereignisflaute höchstens mit albernen fragebögen überbrücken.

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