Archiv der Kategorie 'ratschläge (betrifft: kultur und so)'

strategie gegen pärchenterror

Donnerstag, 30. Oktober 2008, 2.53 Uhr

wahrscheinlich habe ich mich in letzter zeit in der öffentlichkeit zu sittsam verhalten.
zum beispiel bin ich bei dem letzten vortrag für eliteschnösel nach nur drei mojitos auf alkoholfreie virgin coladas umgestiegen. und selbst nachdem das fränkische äquivalent zur achten ägyptischen plage (wenig schmeichelhafte bezeichnung für die »besten studierenden« meiner uni, welche zugleich die gefräßigsten sein […]

abgeschmackte wettermetaphorik

Freitag, 1. Februar 2008, 0.43 Uhr

schwüle sommerhitze deutet sexuelle spannung an. ein wind zieht auf und trägt einen konflikt mit sich, der sich zu einem sturm auswächst. falls wir uns am meer befinden, schlagen die wellen bedenklich hoch. ein platzregen kühlt das mütchen. jetzt bin ich klatschnass und emotional frustriert, deswegen wird mir kalt. zum glück folgt auf regen wieder […]

aus dem nähkästchen

Samstag, 24. November 2007, 12.42 Uhr

beziehungsweise aus dem geheimforum der liturgiefarbenkritikerszene, das keineswegs ein nähkästchen ist, denn es heißt ja »liturgiefarbenkritikerszene« und nicht »liturgiefarbenkritikerszene und stolanähkreis«, wobei denjenigen, die die liturgiefarbenkritikerszene nun als destruktive nörgler herabsetzen wollen, gesagt sein soll, dass hegel angeblich mal irgendwo geschrieben hat, er müsse kein schuster sein, um herauszufinden, ob ihm ein schuh passe.
aber nun […]

team blau

Mittwoch, 16. Mai 2007, 2.56 Uhr

habe mich bereiterklärt, an einer dubiosen veranstaltung teilzunehmen (die zauberhafte frau wahl kann man einfach nicht hängen lassen), allerdings ehe ich wusste, dass es da kein tschinntonnix geben wird.
hier ein teaser, um trotzdem interessenten anzulocken:
»Mein Leben war so eintönig geworden, dass es mir wie eine große Veränderung erschien, zukünftig den Kartenstapel nicht mehr abzuheben, sondern […]

heute, zehn vor acht

Sonntag, 14. Mai 2006, 17.05 Uhr

wird es im kinderkanal-kummerkasten tolle ratschläge geben, wie man das liebesgeschwafel seiner freunde besser ertragen kann. ich bin schon gespannt.

and words are all i have

Donnerstag, 26. Januar 2006, 3.01 Uhr

hier kann man sich die ursonate von schwitters anhören

lieber spiegel

Montag, 28. November 2005, 21.56 Uhr

fürwahr, wir leben in dunklen zeiten, also so rein wirtschaftsliberal betrachtet, und natürlich muss auch eine zeitschrift wie Du die leser anlocken. aber reicht es nicht, dass Du c.c. malzahn und b. sick veröffentlichen lässt? sind solche meldungen (»mädchen stirbt an kuss«) nötig?

die armen alten! die reichen studenten!

Montag, 28. November 2005, 11.58 Uhr

mit wasserwerfern tränendrüsen gegen studenten:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/11/26/kom/kom.html
ach ja, herr streiter: ein student zeichnet sich, wie man unschwer am wort erkennen kann, dadurch aus, dass er studiert. jemand mit abgeschlossenem studium ist ein hochschulabsolvent und solche werden landläufig als akademiker bezeichnet. aber vielleicht wissen Sie das ja und haben nur mal rausgefunden, dass das wort student viel […]

note to myself (wünsche)

Sonntag, 27. November 2005, 20.59 Uhr

ad: 3518293109 und 3518293117
löw: 3518285033
luh: 3518067478
wig: 3423301740

über die ’strophen

Dienstag, 6. September 2005, 9.41 Uhr

es gibt zwei gründe, aus denen ich herrn dativdemgenetivseintod nicht ausstehen kann. erstens halte ich ihn für einen unerträglichen klugscheißer und zweitens halte ich sprache anders als er für dynamisch und nicht statisch. dass das nicht unbedingt schlecht sein muss, lässt sich leicht zeigen. oder hätte jemand lust, das wort »nehmen« folgendermaßen zu konjugieren?
singular:
1. nim-u
2. […]

konkrete wahlhilfe

Donnerstag, 1. September 2005, 22.45 Uhr

in der septemberausgabe der konkret gibt es eine kleine serie, die genau auf meine persönlichen bedürfnisse zugeschnitten ist. »Linkspartei wählen? Warum? Warum nicht?« heißt sie, und möge sie mir eine entscheidungshilfe sein.