Archiv für November 2010

katze mit hut

Freitag, 26. November 2010, 3.58 Uhr

um die nacht vor der karfreitagsliturgie revue passieren zu lassen: halb amaretto, halb gin ergibt auch in einem glas mit buntem strohhalm und eiswürfeln keinen cocktail. vielmehr ergibt es eine nahezu dr. seuss’sche erfahrung: the cat in the head.

neue mannigfaltigkeiten

Freitag, 26. November 2010, 1.19 Uhr

heute: probe von der beredsamkeit eines nordamerikanischen wilden.* ich rufe heute jeden weißen mann zum zeugen, ob er je in logans hütte hungrig kam, und er gab ihm nichts zu essen, ob er je kalt und nackend kam, und er bedeckte ihn nicht? während des letzten langen und blutigen krieges blieb logan müßig in seinem […]

möglich, aber sinnlos

Dienstag, 23. November 2010, 21.52 Uhr

heute in der ubahn saß eine frau neben mir, die eine stoffwurst auf dem schoß hatte. »oh«, dachte ich mir da, »was hat diese frau nur für einen hässlichen muff.« dann hat der muff mir die zunge rausgestreckt.

der kelly-trick

Samstag, 20. November 2010, 22.25 Uhr

nach einem echten beratungsgespräch zum thema schreibhemmung lebe nun auch ich endlich mit meiner magisterarbeit zusammen, in der es – das kommt nicht völlig überraschend – so grob um jüdische aufklärung gehen wird (das genaue thema ermüdet immer alle), was seit einiger zeit mein research interest ist. meine research interests includen außerdem kognitive linguistik, frankfurter […]

gezuckerte mollusca

Sonntag, 7. November 2010, 0.48 Uhr

antwort auf die frage, wie man formidable schnecken ohne große mühe verfertigen könne. zunächst bereitet man den vorzüglichen quark-öl-teig für kleingebäck. dazu rührt man 150 gramm mageren quark (eventuell in einem geschirrtuch abtropfen lassen, wenn er zu wässrig ist), ein halbes glas milch und 100 ml neutrales öl (also kein olivenöl oder sowas; ich persönlich […]

oh schwöre nicht beim mond

Donnerstag, 4. November 2010, 1.04 Uhr

abgesehen von der handschuhsache hätte das aber ein prima kurzurlaub werden können, denn »von der ganz unglaublichen menge aberglaubens und geheimer künste, womit man sich itzt so innig und herzlich herumträgt, hat berlin, wie man von einer so großen stadt denken kann, einen nicht kleinen theil in sich.« wer hätte das gedacht? der berliner als […]

moses wessely what have i done to you?!

Mittwoch, 3. November 2010, 22.57 Uhr

ärgerlich, dass ich nie eine gothic-phase durchlebt habe, denn dann besäße ich sicher noch diverse garnituren samthandschuhe und hätte am vorigen wochenende – angetan mit eben diesen samthandschuhen und zusätzlich ausgerüstet mit etwas glück, einem kreidesnack für mich und einem edelschokoladensnack für das diensthabende personal – unter strenger aufsicht in augenschein nehmen können, was ich […]