wortkritik
Montag, 25. Januar 2010, 23.03 Uhrschönes wort mit hässlichem denotat: hirschgeweihlenker.
schönes wort mit hässlichem denotat: hirschgeweihlenker.
ach ja, biomasse. eine meiner lieblingsdiskussionen auf indymedia drehte sich dereinst um die frage, welche räumliche position »sich als männer definierende biomänner« auf antisexistischen demonstrationen mit »stark feministischem ansatz« einzunehmen haben. ich lese sie ab und zu nach, um mir in erinnerung zu rufen, dass ohne sakrament auch das sakrileg reizlos ist.
insgeheim glaube ich nicht, dass es einen nennenswerten unterschied zwischen virtueller und realer identität gibt; beziehungsweise bin ich der ansicht, dass ich nur 1 identität habe, und meine virtuelle identität auch nix anderes ist als ich halt in echt, wie ich so kram ins internet tippe. daraus folgt, dass ich beispielsweise auch die biomasse eines […]
wie eine playlist print mit tags aussehen könnte:
jane smiley: moo. (campus, usa, lustig)
roger peyrefitte: heimliche freundschaften. (katholisch, gay)
stefan heym: der könig david bericht. (judaica, historisch, ddr)
t cooper: lipshitz. (judaica, postmodern, historisch, usa)
annie proulx: das grüne akkordeon. (usa, historisch)
leo perutz: nachts unter der steinernen brücke. (judaica, phantastisch, historisch)
harry kemelman: am dienstag sah der rabbi rot. (campus, […]