Archiv für Oktober 2009

wie man nicht wie karl may schreibt

Dienstag, 27. Oktober 2009, 2.03 Uhr

»Schnuckiherz! Ich bin hier, um dich vor der Einsamkeit zu retten!« sagte Winnetou, als er sich nachts so gegen kurz vor zwei auf meiner Couch materialisierte. Ich legte eine Platte von Kinky Friedman auf. Der überaus attraktive Häuptling der Apachen räkelte sich genüßlich auf dem Sofa und begann, mir aus einem zufällig gut sichtbar auf […]

buchtitelbaukasten

Freitag, 23. Oktober 2009, 19.55 Uhr

[der andere] [differenz] [erzählung] [existenz] [identität] [methode] [nichts] [schrift] [sein] [sexualität] [wahrheit] [zeit]

das aktuelle »freizeitvergnügen«

Montag, 19. Oktober 2009, 20.49 Uhr

freizeit gibt es nicht (siehe sechster august), geschenkt. aber es gibt diese mußeminütchen am kopierer, in denen ich durchschnaufe und versuche, mich tiefenintensiv zu entspannen, damit ich nicht ausflippe, weil das scheißding sich mal wieder für mich unvermittelt auf 142% gestellt hat. eigentlich wollte ich anlässlich dieser zermürbenden erfahrung was technikpessimistisches von august wilhelm schlegel […]

wie dunkel ist das dunkel

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 0.54 Uhr

achtet auf kastanienstände in der stadt. kauft crème de marrons. dann david sylvian hören. how little we need to be happy. wer lesen mag, soll levinas lesen.¹ es ist kein erkennen, es ist keine extase, und danach ist man so angenehm beschämt. auch max frisch ist gut für den herbst, denn da ist so vieles […]