aus dem journal (s.273f)

inzwischen haben sich mal wieder einige neuerungen ergeben, nämlich habe ich inzwischen ein offizielles dokument, welches ich als solches anerkenne, da das unilogo darauf eingeprägt ist. das logo ist gelb, die prüfungsordnung (09/80) älter als ich (12/82). werde mir als belohnung eine mitgliedschaft in der novalisgesellschaft spendieren.
a. und ich waren gemeinsam auf der buchmesse, wo wir folgende personen trafen: einen menschen, der seinem telefonpartner mitteilte, dass zwanzig euro nicht reichten, da seine konten insgesamt um achttausend euro überzogen seien (es waren mehrere konten, a. rechnete freundlicherweise das gesamtsaldo aus. a. kann übrigens auch noch nullstellen berechnen und ???-rätsel auswendig zitieren. würde jetzt gerne schreiben, der junge sei schlichtweg wow, bin mir aber unsicher, ob er sich gerade als junge oder als mädchen fühlt und verzichte daher darauf). einen biologen, welcher mit nachtaktiven reptilien arbeitet, was ihn in die glückliche lage versetzt, tagsüber die frankfurter rundschau verchecken zu können (ließ mir ein gratisabo aufschwatzen, a. hingegen bleibt standhaft bei der konkurrenz). fritz stern, der sich von einem spiegel-schreiber, welcher auch in sprechpausen den mund geöffnet hielt (und hier versuche ich mich einmal an einem kleinen insider: es gibt zu jeder situation im leben eine passende fantaghiro-parallele; dieser scherz nimmt bezug auf einen bekannten, welcher das analog für die simpsons behauptete. allerdings behauptete der vor nicht allzu langer zeit auch, er sei heterosexuell, also muss man seine äußerungen vermutlich insgesamt nicht ernst nehmen), seltsame fragen stellen lassen musste.

außerdem bin ich noch das zitat aus the wall schuldig, mit dem ich meine mutter am liebsten begrüße. es ist dieses: mother, do you think they drop the bomb? wobei ich es auch gerne mal übersetze, wenn ich bei ihr im büro vorbeischneie; da sage ich dann also, mutter, glaubst du, sie lassen die bombe fallen?

[auf anfrage teilte a. mir eben sowohl seinen rechenweg mit, als auch, dass er sich gerade als elch fühle.]