famose fama

hatte gestern das vergnügen, eine nette geschichte über den c. zu erfahren (c. ist ein bekannter, mit dem ich vor ungefähr acht jahren mal eine für alle beteiligten recht peinliche episode erlebte, in der unter anderem ein polizeiauto und meine mutter im schlafanzug tragende rollen spielten). c. lebt inzwischen in köln, verfügt sich aber alle heiligen zeiten mal auf einen heimaturlaub in die fränkische provinz.

so geschah es auch vor einigen tagen, diesmal gemeinsam mit dem neuen derzeit festen freund, der den c.schen eltern präsentiert werden sollten. diese erkundigten sich also, wie der c. ihn denn kennengelernt hätte. hm, meine reizenden polnischen eltern sind ja zuweilen recht konservativ eingestellt, dachte sich der c. dann wohl so, vielleicht reagieren sie etwas verstört, wenn ich ihnen erkläre, was gayromeo ist, warum ich da einen account habe und warum ich mich mit anderen leuten, die da auch einen account haben, an dubiosen orten treffe. also präsentiere ich ihnen lieber ein alternatives kennenlernszenario. und dann, so will es die legende, beantwortete der c. die frage seiner eltern wie folgt: »ach, das war wirklich sehr romantisch. ich stand da also an dieser straßenecke, schlank und biegsam wie ein eichensprössling, fidel wie ein junger hirsch, wild und potent wie ein stier, der gerade in einer engen gasse einen köstlichen touristen aufgespießt hat…« – »ja ja«, entgegnete des c.s mutter, »schon gut, lieber junge, jetzt komm doch bitte zum punkt.« – »na gut«, sagte der c., »ich stand also so rum. biegsam, fidel, was du willst, du kennst mich ja, liebste mama. und dann öffnete sich da oben an einem haus ein fenster, aus dem mir jemand zurief: heda! du bist ja absolut heiß! wieviel nimmst du?«

leider ist nicht überliefert, wie des c.s mutter auf die erklärung reagierte.