Archiv für Februar 2007

wie meine karriere als verleger torpediert wurde

Sonntag, 25. Februar 2007, 1.27 Uhr

überredete henry miller, seinen roman plexus mit einem anderen titel zu versehen, nämlich »solarplexus«, um dann im jahrestakt weitere arztromane auf den markt zu kotzen, für die ich die titel »die schmerzkammer in der herzkammer«, »schmerzkammerflimmern (remix)« und »morbus dornencrohn« im vertrag festschreiben wollte. stieß wider erwarten auf zustimmung, erwachte aber leider, ehe henry seine […]

schonungslos offener bericht aus meinem leben

Freitag, 23. Februar 2007, 4.27 Uhr

heute war alles insgesamt so unspektakulär und belanglos, dass ich zuerst einen perfekt mit schwanenballett und triangelmusik inszenierten selbstmord in betracht gezogen habe. dann aber, insbesondere, weil die zahl der ballettänzer und triangelspieler in meinem bekanntenkreis gutwillig als unterdurchschnittlich, von bösen zungen aber als nicht existent umschrieben werden könnte, habe ich mich lieber doch für […]

sender vs. empfänger

Mittwoch, 21. Februar 2007, 2.56 Uhr

yeah, ich habe bravourös ein quiz zum thema sms-sprache gemeistert. und dabei gelernt, dass hase nicht hase, sondern habe sehnsucht bedeutet, so dass ich jetzt meine kurzkommunikation in völlig anderem licht betrachten muss. deswegen überprüfe ich gerade die gespeicherten nachrichten in meinem händi auf subtile botschaften. war »kannst du mir bitte am samstag deine unterlagen […]

vom guten ton und der geographie

Mittwoch, 7. Februar 2007, 12.49 Uhr

während des vormittagschlafs habe ich heute folgende einsicht gewonnen: »freunde, die alle sehen dürfen und die man bei stuhlmangel auch mal sich auf den schoß setzt, dürft ihr gerne behalten. wer sein herzblatt allerdings nur mitbringt, um sich bei nächster gelegenheit ungefragt aufs bett des gastgebers zu schmeißen oder wild herumfummelnd jedem gespräch sich entzieht, […]

schöne zitate aus funk und fernsehen #2

Donnerstag, 1. Februar 2007, 5.58 Uhr

»ich kann mich zwar an nichts erinnern, aber einen ritter habe ich, glaube ich, nie geküsst.« und falls jemand errät, woher das zitat stammt, gewinnt er einen tollen preis.