wanderer, kommst du nach fra…

bei diesem kieseritzky findet sich schon ganz am anfang eine bedenkenswerte stelle, nämlich: »Unterwegs lese ich immer Reisebücher, was soll man sonst auf Reisen tun, wenn man einen Zug benutzt (..).«
gute idee, dachte ich mir, und so saß ich heute in der acht (ich reiste immerhin ans andere ende der stadt), in yoricks reise des herzens von sterne schmökernd. und auch da gleich am anfang etwas lustiges, von dem ich zunächst dachte, es sei ein ausgedachtes kuriosum, aber es ist mehr oder weniger wahr und soll hier erzählt werden: »Hab und Gut von Fremden (Schweizern und Schotten ausgenommen), die in Frankreich sterben, wird kraft dieses Gesetzes beschlagnahmt, auch wenn der Erbe zur Stelle ist. Da diese zufälligen Einkünfte verpachtet sind, ist an Wiederherausgabe nicht zu denken.«
aber nun keine sorge, »da die Französische Nationalversammlung das Droit d‹Aubaine ganz aufgehoben und für eine Schande der Menschheit erklärt hat« (justus möser 1791 in der berlinischen monatsschrift), lässt es sich in frankreich inzwischen wieder gemütlich dahinscheiden.

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